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email-amazon/DMS/docker-data/dms/config/rspamd/append.d/settings.conf
2026-08-14 23:07:21 +02:00

81 lines
3.6 KiB
Plaintext

# DMS-CUSTOM-APPEND
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# WICHTIG: Diese Datei wird von user-patches.sh an /etc/rspamd/local.d/settings.conf
# ANGEHAENGT und nicht darueber kopiert. DMS legt in dieser Datei selbst eine
# Regel fuer authentifizierte User ab (DMS::SED_TAG::1), die erhalten bleiben muss.
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#
# Hintergrund
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# Externe Mail erreicht DMS nie direkt: SES -> S3/SQS -> email-worker -> SMTP.
# Rspamd sieht als Client-IP daher immer den Worker-Container (172.x) statt des
# echten Absender-Servers. Alle verbindungsbezogenen Pruefungen messen damit
# unsere eigene Infrastruktur und liefern systematisch Strafpunkte:
#
# HFILTER_HOSTNAME_UNKNOWN 6.0 (kein PTR fuer 172.x -> exakt die add_header-Schwelle)
# R_SPF_FAIL / R_SPF_SOFTFAIL 4.5 / 2.5
# R_DKIM_NA / R_DKIM_PERMFAIL 1.0 / 4.5
#
# Diese Gruppen werden fuer Einlieferungen aus dem Docker-Netz deaktiviert.
# Inhaltsbezogene Pruefungen (Bayes, Fuzzy, URL-/Surbl-Blocklisten, MIME,
# Attachment-Checks) bleiben vollstaendig aktiv - echter Spam wird also weiter
# erkannt, nur eben anhand des Inhalts statt anhand einer Transportstrecke,
# die rspamd hier gar nicht beurteilen kann.
#
# SPF/DKIM/DMARC gehen dadurch nicht verloren: SES prueft sie bereits mit der
# echten Absender-IP. Das Ergebnis liegt im SQS-Payload (receipt.spamVerdict,
# spfVerdict, dkimVerdict, dmarcVerdict). Sobald der Worker diese Verdicts als
# Header stempelt, koennen sie hier per multimap wieder bepunktet werden.
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# 1) Einlieferungen des email-workers (externe Mail + dessen Forwards/OOO)
#
# Der Worker setzt X-SES-Worker-Processed auf JEDER Mail, die er einliefert:
# delivered = Originalmail an das lokale Postfach
# forwarded = neu komponierte Weiterleitung (rules-processor.ts)
# ooo-reply = Abwesenheitsantwort
#
# Die IP-Bedingung ist die Absicherung: ohne sie koennte ein externer Absender
# den Header selbst setzen und die Auth-Pruefungen abschalten. Beide
# Bedingungen werden von rspamd implizit mit UND verknuepft.
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ses_worker_injected {
priority = 10;
ip = ["172.16.0.0/12", "127.0.0.0/8"];
header = {
"X-SES-Worker-Processed" = true;
}
apply {
groups_disabled = ["spf", "dkim", "dmarc", "hfilter"];
symbols_disabled = ["RDNS_NONE"];
}
}
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# 2) Lokale Re-Injection ohne Worker-Header
#
# Betrifft:
# - Sieve-Redirects fuer INTERNE Mail (accounting@ -> support@ -> Forwards).
# Diese Mail laeuft nie ueber SES/Worker, hat also keinen Worker-Header.
# - Roundcube, das ohne SASL-Auth aus dem Docker-Netz einliefert
# (ROUNDCUBEMAIL_SMTP_USER ist bewusst leer).
#
# Beides wurde bisher von der DOCKER_WL-Whitelist (-50) aufgefangen. Diese
# Regel ersetzt sie - deutlich enger gefasst, weil sie an das Docker-Netz
# gebunden ist statt an eine faelschbare Absenderdomain.
#
# Niedrigere Prioritaet als Regel 1: rspamd wertet Regeln nach Prioritaet aus
# und nimmt den ersten Treffer, Worker-Mail landet also nie hier.
#
# ACHTUNG: Diese Regel setzt voraus, dass Port 25 NICHT oeffentlich erreichbar
# ist (docker-compose.yml bindet ihn auf 127.0.0.1). Wird das je geaendert,
# muss diese Regel weg - sonst umgeht jeder externe Absender die Pruefung.
# ---------------------------------------------------------------------------
local_reinjection {
priority = 5;
ip = ["172.16.0.0/12", "127.0.0.0/8"];
apply {
groups_enabled = ["dkim"];
}
}